Im Rahmen des diesjährigen Sommerferienprogramms der Gemeinde lud der Schulförderverein die Grundschulkinder zu zwei ganz besonderen Malkursen ein. Unter der professionellen und inspirierenden Anleitung der Kunsttherapeutin Regine Auer tauchten die jungen Künstlerinnen und Künstler tief in die Welt der Farben, Formen und Gefühle ein – und hatten dabei riesigen Spaß!
Fische mit Gefühlen am 5. August
Beim ersten Malkurs drehte sich alles um Emotionen: Haben Fische eigentlich auch Gefühle? Und was sagt die Forschung dazu? Gemeinsam wurden Gedanken und Ideen gesammelt. Nach der spannenden Diskussion interpretierten die Kinder verschiedene Fischbilder: Welches Gefühl drückt welcher Fisch aus? Anschließend wählte sich jedes Kind ein Motiv aus und brachte es mit leuchtender Ölkreide auf schwarzem Tonpapier zum Strahlen.
Nach der konzentrierten Arbeit wurde es dynamisch: Bei einer fröhlichen Tanzpause zum Hit „Happy“ tankten alle neue Energie. Beim anschließenden freien Malen gestalteten die Kinder eigene Fische mit ganz individuellen Emotionen. Den krönenden Abschluss bildete eine kleine Ausstellung, bei der die Kinder stolz ihre Werke präsentierten und die Gefühle ihrer Fische erklärten.
„Quadratischer Spaß“ mit Quadratologo am 12. August
Eine Woche später stand eine besondere Technik auf dem Programm: das Malen auf einer Quadratologo-Leinwand. Zunächst erforschten die Kinder das Material selbst: Woraus besteht eigentlich eine Leinwand? Frau Auer verriet die Lösung natürlich gerne: aus Leinen, das dreimal weiß grundiert wird, damit eine feste Malfläche entsteht. Und was macht ein Quadratologo aus? Dazu ertasteten die Kinder ihre Leinwand, die mit einem Netz aus Quadraten bespannt war. Regine Auer erklärte, dass das Malen in kleinen Netz-Quadraten auch in der Therapie eingesetzt wird – zum Beispiel damit blinde Menschen orientiert malen können oder um Hürden vor der leeren, weißen Fläche abzubauen.
Quadrat für Quadrat eroberten die Kinder ihre Leinwand: Es wurde gestrichen, getupft und gedreht. Nebenbei lernten sie spielerisch die verschiedenen Farbfamilien kennen und probierten aus, wie neue Farben entstehen – etwa, dass aus Blau und Rot ein schönes Lila wird. Als Glanzpunkt und „Topping“ durften Moosgummiblumen, Glitzer und Sternchen auf den Bildern nicht fehlen. Das begeisterte Fazit von Teilnehmer Matteo brachte den Tag auf den Punkt: „Wir hatten quadratischen Spaß!“
Ein herzliches Dankeschön geht an Kunsttherapeutin Regine Auer für die wunderbaren Impulse und das Ermöglichen der beiden Kurse. Vielen Dank auch an alle Kinder für ihre Kreativität und Teilnahme. Der Schulförderverein freut sich schon jetzt auf ein nächstes Mal!
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